Produktionspraxis

Mein erstes Buch als Sonder-Edition bestellbar: „FUJIFILM X-Photographers: Vom Fotografieren mit dem Fujifilm X-System“

Liebe Leser, voller Stolz präsentiere ich heute „mein erstes Buch“ ! 🙂 Genauer: das erste Buch, zu dem ich einen maßgeblichen Anteil beigetragen habe.

Es ist jetzt gut ein Jahr her, als ich mit Ulrich Dorn, Lektor für den Franzis Verlag, zusammengesessen habe, und über ein Buchprojekt diskutiert habe. Da wir beide begeisterte Fujfilm-Fotografen sind, entstand in einem Moment kreativer Kernschmelze die Idee zu einem weiteren Projekt: Sechs Berufsfotografen, die alle mit den Kameras des Fujfilm-Systems arbeiten, berichten über ihre Arbeit, zeigen signifikante Bildstrecken, gewähren einen Blick über ihre Schultern und erzählen aus dem praktischen Einsatz der noch recht jungen Fujfilm-Technik in der professioneller Fotografie.

Die Idee hatte eine solche Strahlkraft, dass ich mich sogleich auf die Suche nach weiteren Autoren machte. In David Klammer, Martin Hülle, Bertram Solcher, Thorsten Rother und Peter Steffen fand ich fünf renommierte Berufsfotografen, die alle mit dem Fujifilm-System fotografieren und Lust hatten, aus ihrer persönlichen Sicht als Reportage-, Reise-, Medizin-, Editorial-, Portrait- und dpa-Newsfotograf aus dem Nähkästchen zu plaudern.

Das Buch ist nun fertig – und ich freue mich riesig darüber:

  • Gebundene Ausgabe
  • 320 Seiten
  • 30 x 24cm
  • 135g Bilderdruckpapier

Signierte Sonderedition mit Original-Prints

Ihr könnt Euer Exemplar des Buches sehr gerne auch bei mir direkt bestellen. Das Buch kostet dann wie im Buchhandel genau 49,95 Euro (inklusive Mehrwertsteuer und Versand). Es ist außerdem von mir signiert – und es liegt von David Klammer und mir jeweils ein Original-A4-Print bei, der ebenfalls signiert ist.

Bestellung

Wenn Ihr Euch für das Buch interessiert und es direkt von mir beziehen möchtet, freue ich mich über eine entsprechende eMail an mich. Ihr erhaltet dann umgehend eine Rechnung. Nach Zahlungseingang wird das Buch mit den Prints dann sofort versendet. Frühester Versandtermin ist der 29. März 2018 (passenderweise mein Geburtstag!).

-> Bestell-eMail „Fujifilm X-Photographers.
Vom Fotografieren mit dem Fujifilm X-System“
(inklusive 2 Original-Prints, signiert von den Autoren Christian Ahrens und David Klammer).

Leseprobe zum Download:

Schön gestaltet: Doppelseite aus dem Fujfilm-Fotografen-Buch

Um sich ein genaueres Bild machen zu können, gibt es hier eine Leseprobe zum kostenlosen Download (49 Seiten, ca. 5 MB).

Noch ein Hinweis: Unser Buch über den Einsatz der Fujifilm-Kameratechnik in der professionellen Fotografie ist ein Herzensprojekt, das auf unserem ureigenen Mist gewachsen ist und von niemandem gesponsort oder beeinflusst wurde. Wir schreiben unsere ehrliche Meinung, äußern Freude und Kritik und stehen hinter jedem unserer Worte als Profis und als Fotografen.

Ich würde mich sehr freuen, wenn unser Buch zahlreiche Leser finden würde – wir haben viel Herzblut in dieses Projekt gesteckt und sind uns sicher, eine interessante und vielseitige Lektüre zu bieten – nicht nur für Fujifilm-Fotografen, sondern für alle Menschen, die sich für professionell ausgeübte Fotografie interessieren und meinen Kollegen und mir einmal über die Schultern schauen möchten. Wir wünschen großes Lesevergnügen!

 

 

Industriefotografie on location: Auf der Gondel einer Windkraftanlage

Als Industriefotograf hat man das Privileg und das Vergnügen, immer wieder an erstaunliche Orte und außergewöhnliche Locations zu kommen. Für die Firma alki Technik GmbH aus Ingolstadt, die Spezialwerkzeuge für die Windkrafttechnik produziert, sind wir diesmal auf eine Windkraftanlage gestiegen. Wir haben sowohl im Inneren der Anlage fotografiert als auch zum Schluss in der Nabe der Gondel. Und da gibt es diesen wundervollen Moment, wenn man aus der Gondel aussteigt und einen leicht abwärts gehenden Weg zum Einstieg in die Nabe entlang geht. Es ist großartig da oben, man hat einen phantastischen Blick und ist an einem Ort, den nur ganz wenige Menschen üblicherweise aufsuchen dürfen. Leider drängt die Zeit, ein Gewitter zieht auf, deshalb bleibt nur ein kurzer Moment des Innehaltens, wir müssen ja noch die Motive in der Nabe umsetzen…. Ein schnelles Winken zur Drohne – und weiter geht es mit der Fotoproduktion. Das sind magische Momente!

 

Industrie Fotograf - Industriefotograf - Köln - Christian Ahrens

Spezialwerkzeuge im Einsatz: Industriefotografie in einer Windkraftanlage

Kameras: Generationenwechsel : Canon 1D III und Canon 1Ds III gehen – Canon 1Dx kommt

Unser Freund Gert Wagner leitet sein Buch „Beruf Fotograf“ mit einer nachdenklichen Betrachtung über eine Kamera ein, die er in einem Kellerregal widerfindet – eine alte Contax, die ihn jahre-, vielleicht jahrzehntelang in seinem Berufsleben begleitet hat. Das waren noch Zeiten: ein Profi, unterwegs für große Magazine, für Werbeagenturen und Konzerne, im In- und Ausland. Und immer dieselbe Kamera. Der Fortschritt fand in den Aufzeichnungsmedien statt, in den Filmen. Vielleicht hier und da mal ein neues Objektiv. Das war es.

Seit dem Siegeszug der digitalen Bildaufzeichnung hat sich das geändert. Die Trennung zwischen Kamera und Aufzeichnungsmedium gibt es in dieser Form nicht mehr, jede Kamerageneration hat einen fest installierten Chip, der nicht wechselbar ist. Wer am technischen Fortschritt der Bildaufzeichnung teilhaben will, muss die Kamera wechseln. Der Traum vom digital film ist ausgeträumt.

Dabei bemühe ich mich, einen gewissen Konservatismus walten zu lassen. Ich kaufe nicht jede Kamera neu, bloß weil sie neu ist. Ich wechsele nicht alle zwei Jahre das Equipment, und auch ein Wechsel zwischen den Systemen kommt für mich nicht in Frage, bloß weil gerade ein anderer Hersteller die Nase etwas vorne zu haben scheint. Schon seit Jahren ist die Qualität der digitalen Bildaufzeichnung den analogen Möglichkeiten (Dia-Film, maximal 400 ASA usw.) so deutlich überlegen, dass man sich eigentlich beruhigt zurücklegen und sagen könnte: ich bleibe dabei. Jeder gute Fotograf kann mit einer Canon- oder Nikon-Kamera aus dem Jahr 2006 überwältigende Fotos schießen. Er muss doch gar nicht aufrüsten. Er könnte einfach weiterarbeiten.

Und das stimmt auch so. Man kann diesen Standpunkt einnehmen, und wenn man wirklich ein guter Fotograf ist, wird es einem vermutlich nie passieren, dass einem der Kunde oder Art Director zur Seite nimmt und einen fragt, warum man denn um Gottes Willen mit dieser old school Kamera fotografiert….

Und dann spaziert man an einem unschuldigen Tag nach einem erfolgreichen Shooting bei einem der führenden deutschen Händler rein, erwirbt ein neues Objektiv, und weil es gerade mal so naheliegend ist, nimmt man auch die (gar nicht mal so) neue Canon 1Dx in die Hand. Sie fühlt sich klasse an. Sie hat einen phantastischen Sucher. Und die Fokuspunkte liegen auch viel weiter außen. Und ein schnell geschossenes 4000-ASA-Bild sieht großartig aus. WOW. Eine kurze Begegnung nur. Und wir müssen weiter.

Die beiläufige Begegnung hat Folgen. Ich beginne auszurechnen, was mich dieses 6000-Euro-Monster wirklich (nach Abzug der Mehrwertsteuer, des Steuervorteils usw.) kosten wird. Was die alten Kameras zur Gegenfinanzierung beitragen. Und ob man die laufende trade-in-Aktion nicht noch mitnehmen kann.

Und irgendwann ist es soweit: Ja, ich möchte in Zukunft druckreife 5000-ASA-Fotos machen können! Ja, ich möchte von dem neuen AF-Modul, seiner Präzision und seinen außenliegenden Fokuspunkten profitieren. Ja, ich möchte mit einer DER Spitzenkameras unserer Gegenwart fotografieren! Dann fragt man beim Händler seines Vertrauens an, bekommt einen Liefertermin genannt – und bestellt.

Am kommenden Dienstag soll die Canon 1Dx nun bei mir sein. Eine Kamera, die meine bisherige III-er Generation (Canon 1D Mk III und 1 Ds Mk III) ersetzen wird. Und diese bewährten Schlachtrosse gehen zurück in den Markt, in die Hände eines hoffentlich glücklichen und dankbaren Fotografen, der sich freut mit diesen phantastischen Produkten fotografieren zu können.

Ich werfe einen Abschiedsblick in die Bucht. Vielen Dank an meine beiden Kameras, die mich so lange treu begleitet haben, nie ausgefallen sind und immer zuverlässig und verlässlich waren. Ihr wart wirklich großartig. Danke!

Canon 1 D Mk III: http://ebay.eu/1gybzpG
Canon 1 Ds Mk III: http://ebay.eu/19QWVVJ

Aber was mir wohl nie passieren wird: dass ich eine dieser Kameras in 20 Jahren in die Hand nehmen werde und gedankenvoll Revue passieren lasse, was ich mit ihr alles erlebt habe. Und das ist verdammt schade.

Bewährte Tools: Gebrauchsspuren, die adeln.

Bewährte Tools: Gebrauchsspuren, die adeln.

 

 

 

Fotograf winterfest

Der Winter ist da, der November in vollem Gange und der Dezember nicht weit. In der Wetterprognose erscheinen Gefriergrade nicht mehr ausgeschlossen, und der Winterreifenwechsel ist für nächsten Dienstag terminiert – wie jedes Jahr auf den letzten Drücker, ich weiß. Wer schon mal in Kälte fotografieren musste, weiß wie unerfreulich klamme und gefrorene Hände sind, wie ätzend sich metallene Stativbeine bei -5 Grad anfühlen und wie schnell das körperliche Wohlbefinden im Eimer ist, wenn der Fotograf schlicht friert.

Deshalb habe ich heute mein Equipment aufgestockt und ein paar lebenswichtige Details ergänzt – nicht beim Fotoausstatter, sondern im Outdoor-Fachhandel:

Kalter Kopf und kalte Hände verhindern den Spaß an der Arbeit

Kalter Kopf und kalte Hände verhindern den Spaß an der Arbeit

Die „ETIP“ Handschuhe von North Face waren fällig, weil ich es im letzten Jahr leider irgendwie geschafft habe, vom Vorgänger-Paar den rechten Handschuh zu verlieren. Geteilte Freude ist hier definitiv höchstens halbe Freude, deshalb musste Ersatz her. Die Handschuhe sind eng anliegend und erlauben das Fotografieren auch mit Kälteschutz: Dank des feinen Materials kann man auch kleine Knöpfe noch gut erspüren und eine Kamera daher sicher bedienen. Das Material des Handschuhes erlaubt zudem das Umgehen mit Smartphones oder iPads; irgendwie haben es die Hersteller hinbekommen, elektrische Leitfähigkeit in das Material einzuarbeiten, so dass auch berührungssensitive Displays mittels Tippen und Gesten bedient werden können. Ein großer Vorteil, denn seitdem ich meine Bildvorschau von Laptop auf iPad umgestellt habe (Übertragung kleiner JPG-Bilder mittels Transcend WiFi-Karte) hätte ich bei Outdoor-Einsätzen hierfür immer die Handschuhe ausziehen müssen. Die Mütze rechts oben ist nicht ganz so high-tech-ig: zwar auch aus Funktionsstoff gefertigt (leicht und bindet keinen Schweiß), aber ohne jegliche elektronische Affinitäten. Die hält einfach nur warm …

Optimal vorbereitet

Ich bin ganz stolz auf mich, diese Defizite so früh im Jahr und vor dem ersten Kälteeinsatz beseitigt zu haben. Es gehört schließlich zu meinen Grundprinzipien, auf jede denkbare Situation in meiner Arbeit möglichst gut vorbereitet zu sein. In meinem Wagen fahre ich daher ständig eine große Hensel-Equipmentkiste herum, bestückt mit zahlreichen Ausrüstungsgegenständen, die vor allem mit Wetter und Schutz zu tun haben.

Was ich immer dabei habe:

  • Ein Paar Sicherheitsschuhe mit Stahlkappe
  • Ein Paar Wanderschuhe für matschigen Untergrund
  • div. Schutzbrillen
  • Helm mit Gehörschutz
  • Sicherungsgeschirr
  • Schutz-Jacke und -Hose für den Einsatz in der chemischen Industrie
  • Regenhose
  • Regenjacke
  • 2 Fleece-Jacken unterschiedlicher Dicke
  • 1 Wärme-Überzugshose
  • 1 Wärme-Jacke (federleicht, aber sensationell kuschelig!)
  • Wärme-Einlegesohlen
  • 1 knitterfreies Polo-Hemd für gesellschaftliche Not-Situationen ….

In der Industriefotografie können jederzeit Situationen entstehen, in denen solche Ausrüstung hochwillkommen ist. Es muss nur heißen: „Wir haben einen Steiger hier, willst Du hoch?“, und natürlich sage ich dann begeistert ja und freue sich über eine neue Perspektive. Da oben weht es aber deutlich frischer und fühlt sich gefühlte 10 Grad kälter an. Da ist der schnelle Griff zur Jacke – und jetzt auch wieder zu Handschuh und Mütze – eine willkommene Hilfe. In diesem Sinne freue ich mich auf einen tollen Winter mit vielen coolen Außeneinsätzen.

Denkwürdiger Kälteeinsatz im vergangenen Jahr: bei minus 10 Grad waren wir einen ganzen Tag auf dem Gelände des ehemaligen Ticona-Geländes in Frankfurt-Kelsterbach unterwegs und fotografierten die fortgeschrittenen Abbrucharbeiten.

Denkwürdiger Kälteeinsatz im vergangenen Jahr: bei minus 10 Grad waren wir einen ganzen Tag auf dem Gelände des ehemaligen Ticona-Geländes in Frankfurt-Kelsterbach unterwegs und fotografierten und filmten die fortgeschrittenen Abbrucharbeiten durch das Spezialunternehmen Richard Liesegang. Im Bild: Filmemacher Gert Wagner und meine Kollegin Silvia Kröger-Steinbach.

 

Ganz ehrlich: es war noch kälter als dieses Foto suggeriert! :-)

Ganz ehrlich: es war noch kälter als dieses Foto suggeriert! 🙂

Ticona-Abbruch: Projektabschluss nach zwei Jahren

Fast über zwei Jahre haben wir den Abbruch des ehemaligen Ticona-Werkes in Frankfurt-Kelsterbach fotografisch und filmisch begleitet. Dabei entstand ein großer Pool von Fotografien, den unser Kunde, die Richard Liesegang GmbH aus Hürth, nun für die Kundengewinnung und zur Projektdokumentation einsetzt. Industrieabbruch im großen Stil ist einfach phantastisch, vom Erlebnis genauso wie aus fotografischer Sicht. Auf jeden Fall haben die Mitarbeiter von Liesegang ganze Arbeit geleistet. So sah es auf dem Werksgelände noch vor ca. 1,5 Jahren aus:

Die Fotografen Christian Ahrens und Silvia Steinbach dokumentierten den Rückbau des Ticona-Werkes in Frankfurt Kelsterbach 2011 - 2013

Das Werksgelände der Ticona im Februar 2012

Heute, im Sommer 2013, sieht die Welt hier völlig anders aus:

Die Fotografen Christian Ahrens und Silvia Steinbach dokumentierten den Rückbau des Ticona-Werkes in Frankfurt Kelsterbach 2011 - 2013

Nach den Abbrucharbeiten: ein freies Feld mit einigen wenigen Betriebsgebäuden

Das Ticona-Abbruch-Projekt war eines der größten Rückbauprojekte unserer Zeit. Das Fotografenteam „Ahrens+Steinbach Projekte“ ist stolz und begeistert, dass es bei diesem Projekt die fotografische Begleitung übernehmen durften. Zusätzlich hat unser Filmpartner Gert Wagner zahlreiche Projektfilme realisiert.

Wer mehr über das Projekt erfahren möchte, kann hier einiges nachlesen: FAZ

 

 

Wenn die Fotokoffer auseinanderfallen….

…und was man dann tun kann.

Normalerweise kaufe ich ja nur bestbeleumundete Markenware. Manchmal – wie zum Beispiel im Falle von Yongnuo-Blitzen – jedoch nicht. Das kann mal gut ausgehen (bei den Blitzen ist das bisher so) oder auch nicht. Bei meinem großen Fotokoffer ist es nicht gut ausgegangen.

Alle meine Taschen sind von Lowepro, und ich kann über diesen Hersteller nur sagen, dass die Dinger tun, was sie sollen, nicht kaputt gehen und einfach unverwüstlich sind. Meine älteste Tasche von diesem Unternehmen ist bestimmt 15 Jahre alt, sieht überhaupt nicht mehr modern aus, wurde von mir ohne Ende belastet und durch alle möglichen Umstände gezerrt – und funktioniert wie am ersten Tag. Inklusive aller Reißverschlüsse!

Als ich mir einen neuen Rollkoffer für mein Equipment kaufen wollte, war ich gerade in Hamburg und im dortigen Calumet-Laten wäre ich auch geneigt gewesen, den großen Lowepro-Rollkoffer zu erwerben. Der war aber nicht da und ich entschied mich, die Eigenmarke auszuprobieren. Die Verkäuferin bestätigte mir, dass der Koffer den Anforderungen professioneller Produktionen gewachsen ist. Nein, es gäbe keine Rückläufe, das wäre gute Qualität.

Ich sage es mal so: der Koffer hat nur etwas mehr als ein Jahr „Ahrens+Steinbach Projekte“ ausgehalten. Dann war der Trageriemen löchrig, der Hauptgriff praktisch abgerissen und – entscheidend – der große Hauptreißverschluss löste sich aus der Vernähung. Ein baldiges Ende desselben war abzusehen und damit auch ein Ende des Koffers.

Calumet war so großmütig, mir trotz abgelaufener Garantie einen Gutschein auszustellen und prompt erwarb ich den großen Lowepro als Nachfolger. „Wer billig kauft, kauft zweimal….“ Der alte Spruch gilt.

Aber: was tun mit dem anderen Koffern? Völlig hinüber war er ja nicht und völlig irreparabel erschien er mir auch nicht. Der Schuster meines Vertrauens zuckte jedoch die Schultern und signalisierte, dass er da nicht viel machen könne. Er gab mir jedoch eine wichtige Empfehlung, die mich zur „Kofferklinik Tils“ führte.

Dort besah man sich das gute Stück, schätzte den Aufwand ein und vernähte mir für 58 Euro den defekten Reißverschluss und ersetzte den fast abgerissenen Griff. Das Ergebnis sieht solide aus. Neues Leben für meinen geräumiges und durchaus gut konzipiertes Arbeitstier?

Ich denke ja. Der alte Kamerakoffer wird nun der neue Lichtkoffer. Zwei Lumedyne- Generatoren + Blitzköpfen + LED-Lenser + diversem Zubehör passen da ganz optimal rein. Gute Lösung!

Und hier noch meine Empfehlung zum Kofferexperten, zur Kofferklinik Tils: http://www.bagrepair.de 

 

Workbook 7/2013 ist fertig: „Mensch & Business“

Der Mensch in der Arbeitswelt ist mein großes Thema – und da gibt es wirklich viel zu sehen. Was Unternehmen und Mitarbeiter in Technik, Industrie, in Wissenschaft und Forschung leisten – in außergewöhnlichen Positionen und in ganz normalen Jobs gleichermaßen – ist faszinierend, vielfältig und interessant. Immer mehr Unternehmen setzen auf die Kraft authentischer Bilder, um ihre Leistungsfähigkeit, ihre Kompetenz und ihre Unternehmenskultur darzustellen. Im Rahmen von Personalmarketing-Projekten werden Medien gezielt genutzt, um Nachwuchskräfte anzuziehen, bestehende Mitarbeiter zu motivieren und zu halten (Stichwort Fachkräftemangel). In den vergangenen 12 Monaten waren wir in weit über 100 Unternehmen verschiedenster Art und haben spannende Eindrücke mitgenommen und coole Fotos realisiert. Das aktuelle Workbook zeigt einen kleinen Ausschnitt daraus:

Das Workbook 7/2013 von Christian Ahrens mit aktuellen Arbeiten. Klick und Download!

Das Workbook 7/2013 von Christian Ahrens mit aktuellen Arbeiten. Klick und Download!

 

 

 

Zeit nutzen – Bildbearbeitung unterwegs

Die Arbeitswoche reicht oft einfach nicht, um alle Arbeiten zu erledigen. Manchmal müssen wir daher auch die Zeit nutzen, die wir im Auto verbringen. Bei den Fahrten zu unseren letzten Produktionen ins Erzgebirge und nach Brandenburg haben wir uns daher teilweise mit dem Fahren abgewechselt, damit wir uns noch wechselweise auf unseren Laptops der Bildbearbeitung widmen konnten. Und weil es ein sonniger Tag war, ging das nur im Zelt…. 🙂

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Auch wenn das im Tunnel nicht unbedingt nötig war:

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Interview und Bildstrecke im Magazin „Digitalphoto“ 06/2013

Auf sechs Seiten zeigt das Magazin eine ausführliche Bildstrecke unserer Arbeit für Industrie- und Businesskunden und stellt unsere Projekte aus dem Bereich Personalmarketing vor. Im Interview mit Chefredakteur Daniel Albrecht berichten wir über unsere Arbeitsweise, geben Tipps und Hinweise für diese besondere Art der Unternehmensfotografie und plaudern einfach etwas aus dem Nähkästchen…

Neuaufbau Equipment und Knochen zusammen sammeln

Am Wochenende habe ich – eher untypisch – Reportage fotografiert. Eine Aktion in der Kölner Innenstadt, beauftragt vom Citymarketing Köln, und ein gesellschaftliches Ereignis im Alten Wartesaal. Da war flexible Kameraarbeit angesagt, nur eine Auswahl geeigneter Objektive, Aufsteckblitze und eine spezielle Konstruktion für die Assistentin, damit sie einen entfesselten Blitz flexibel einsetzen konnte.

So habe ich am Samstag 13 Stunden fast ohne Unterbrechung fotografiert, habe einen gigantischen Muskelkater und über 2000 Bilder belichtet.

Eine weitere Folge: für den nächsten Einsatz morgen muss mein Equipment wieder in die gewohnte Form für on location Produktionen gebracht werden. Alles ist durcheinander, die Akkus sind leer, die Speicherkarten liegen noch im Lesegerät und das neue Objektiv, das ich mir am Freitag gegönnt habe (Canon EF 24./1.4) sorgt zudem dafür, dass meine gewohnte Packordnung nicht mehr funktioniert. Fröhlicher Neuaufbau ist also angesagt, eine Übung in organisatorischer Kontemplation!

Bin gespannt, auf welche neue Packordnung ich heute Mittag gekommen sein werde.

Bin gespannt, auf welche neue Packordnung ich heute Mittag gekommen sein werde.