Ahrens+Steinbach

Aktivitäten auf der Photokina 2016

Hallo zusammen,

die Photokina steht vor der Tür, und ich freue mich über einige Aktivitäten Berichten zu können, die ich bzw. wir dort entfalten werden.

Business-Vortrag: „Der begehrte Fotograf – Drei Thesen für Erfolg in der professionellen Fotografie“

Am Eröffnungs-Dienstag halte ich zusammen mit meiner Kollegin und Geschäftspartnerin Silvia Steinbach einen Vortrag auf der Professionals Bühne.

Ort: Professionals Stage
Halle: 4.1 / Stand: K-50
Zeit: 12.00 bis 12.30 Uhr. Anschließend: Portfolio-Sichtung und Mappenberatung

Teilnahme an der Ausstellung R(h)eine Träume 2016 / Freelens im Carlswerk

Ebenfalls am Dienstag, 20.9. 2016, 19.00 Uhr. Da findet die Vernissage zur Gemeinschafts-Ausstellung der Freelens-Regionalgruppe statt. Ahrens+Steinbach ist mit einem eigenen Beitrag dort vertreten.

Ort: Carlswerk Köln-Mülheim („Werkstatt“)
Adresse: Schanzenstraße 6-20, 51063 Köln

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3 Vorträge auf der Fujifilm-Bühne

Meine Erfahrungen der letzten Monate mit den Kameras von Fujifilm münden in drei Vorträge zum Thema:

Die Fujifilm X-Pro2 und X-T2 in der professionellen Industriefotografie

Die Termine:

Das ganze findet statt auf der Fujifilm-„Stage“ (Live-Talks) in Halle 4.2 (Fujifilm-Stand)

Weitere Informationen

 

Ich freue mich auf ein Treffen und eine persönliche Begegnung und wünsche allen Fotografen eine tolle Photokina-Woche!

Christian

Personalmarketing, social media, die Werbung und die Fotografie

Um dem drohenden Fachkräftemangel, dem fehlenden Nachwuchs, der Azubikrise und all den anderen Folgen des demographischen Wandels Herr zu werden, Strategien zu entwickeln und Werbe-Maßnahmen zu kreieren, empfehlen die Experten oft: nutzen Sie die sozialen Medien. Investieren Sie in social media. Holen Sie Ihre (eventuell junge) Zielgruppe da ab, wo sie sich aufhält: Im Internet. Bei Facebook, Xing, Google plus und so weiter.

Das alles ist auch vollkommen richtig. Aber soziale Plattform wie die oben genannten sind zunächst einmal nichts weiter als ein technisches Medium. Und ja, es stimmt: dort tummeln sich die Zielgruppen, um die sich alle schlagen: Die gut ausgebildeten Ingenieure, die potentiellen Auszubildenden, die Profis und die Spezialisten.

Aber: man muss auch etwas zu sagen haben! Oder noch besser: etwas zu zeigen haben! Ein Facebook-Account allein nützt nichts. Echte, lebendige Kommunikation, sichtbare und nachvollziehbare Belege dafür, warum man ein großartiger Arbeitgeber ist oder warum – nur ein Beispiel! – der Beruf des Bauwerksmechanikers so spannend ist: das interessiert!

Erzählen Sie Geschichten, zeigen Sie Menschen und Vorbilder, illustrieren Sie Ihre Unternehmenskultur, berichten Sie über neue und unbekannte Berufe, überzeugen Sie mit Beweisen, lösen Sie Faszination aus: das alles sind mögliche Strategien, um Ihre Botschaft und Ihr Anliegen zu kommunizieren. Und wenn Sie das stark, nachvollziehbar und sinnlich tun, wird man Ihnen auch Beachtung schenken.

Eine der wirkungsvollsten Möglichkeiten, Aufmerksamkeit zu wecken, Faszination auszulösen und Emotionen freizusetzen, ist die Fotografie. Ein starkes und emotionales Medium, das Karriereportale aufwertet, Jobbeschreibungen konkretisiert und Zukunftswege illustriert.

Bitte verwenden Sie keine lächelnden Stockfotogesichter mehr, wenn Sie Ihre Ausbildungskampagne bewerben wollen! Ihre Zielgruppe ist medienerfahren und weiß genau, dass es sich hier um gekaufte Abziehbilder handelt. Nichts ist so überzeugend wie Authentizität! Zeigen Sie Ihre eigenen Mitarbeiter, erklären Sie, was Ihr Betriebsklima ausmacht und entführen Sie die Menschen, die die Zukunft Ihres Unternehmens sein werden, auf eine interessante Reise.

Damit ist nicht gemeint: authentische, aber „graue“ Bilder des Alltags. Sondern Vision, Potential und Highlights einer Ausbildungsstelle, einer zu besetzenden Postion oder einer spannenden professionellen Perspektive.

Die Macht der Fotografie kann – richtig angewendet – den Unterschied machen zu der Kampagne Ihres Mitbewerbers.

Im Jahr nach Start der Ausbildungskampagne des Deutschen Abbruchverbands und seit der Nutzung unseres Bildmaterials durch den Verband hat sich die Anzahl der Auszubildenden in den Mitgliedsbetrieben fast verdreifacht. Wir finden: das ist ein Wort. Mehr zu unserem Projekt, finden Sie HIER.

Der Facebook-Auftritt des Deutschen Abbruchverbandes arbeitet beim Azubi-Recruiting mit Bildern

Ausbildungskampagne des Deutschen Abbruchverbandes

Plakatwerbung zur Auszubildenden-Werbung

Zeit nutzen – Bildbearbeitung unterwegs

Die Arbeitswoche reicht oft einfach nicht, um alle Arbeiten zu erledigen. Manchmal müssen wir daher auch die Zeit nutzen, die wir im Auto verbringen. Bei den Fahrten zu unseren letzten Produktionen ins Erzgebirge und nach Brandenburg haben wir uns daher teilweise mit dem Fahren abgewechselt, damit wir uns noch wechselweise auf unseren Laptops der Bildbearbeitung widmen konnten. Und weil es ein sonniger Tag war, ging das nur im Zelt…. 🙂

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Auch wenn das im Tunnel nicht unbedingt nötig war:

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Interview und Bildstrecke im Magazin „Digitalphoto“ 06/2013

Auf sechs Seiten zeigt das Magazin eine ausführliche Bildstrecke unserer Arbeit für Industrie- und Businesskunden und stellt unsere Projekte aus dem Bereich Personalmarketing vor. Im Interview mit Chefredakteur Daniel Albrecht berichten wir über unsere Arbeitsweise, geben Tipps und Hinweise für diese besondere Art der Unternehmensfotografie und plaudern einfach etwas aus dem Nähkästchen…

Unchristliche Zeiten in der Industriefotografie

Seitdem ich mein iPhone habe, benutze ich keinen Wecker mehr. Das geniale Tool von Apple hat ja auch diese Funktion integriert. Seit Jahren stelle ich also abends auf dem iPhone meine Weckzeit ein oder nutze eine Zeit, die dort bereits hinterlegt ist. Dadurch ergibt sich eine Art „ewige Hitliste“ des Frühaufstehens:

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Die Hitliste des Frühaufstehens

Wer von Köln aus startend zur Frühschicht im Duisburger Industriehafen sein will, muss deutlich vor den Hühnern aufstehen: 3:16 Uhr führt seit gut drei Jahren die Hitliste des Frühaufstehens an. Da ich es hasse, einfach nur aus den Federn zu fallen, in die Klamotten zu steigen und loszurasen, gebe ich mir morgens gut eine Stunde Zeit: Aufstehen, Café kochen, duschen, eine Viertel Stunde herumsitzen, das Ziel des Tages ins (iPhone-)Navi einprogrammieren, Café trinken und dann die fünf Stockwerke Richtung Auto….

Die 3:30 Uhr dagegen waren fällig, als wir in der Nähe von Magdeburg ab 4.30 Uhr Sprengreinigungen und Höhenarbeiten in einer Müllverbrennungsanlage fotografieren durften. Von 4.30 bis ca. 9.00 Uhr hatten wir die Männer zu unserer Verfügung, dann wurden wir hinauskomplimentiert, während die Jungs die eigentliche Arbeit erledigt haben.

Wo wir um 4.30 und 4.45 Uhr hingefahren sind, weiß ich nicht mehr, aber es war auf jeden Fall ein ähnliches Szenario: Frühschicht und/oder lange Anfahrt – der frühe Vogel kriegt das coole Foto! Die Tage, an denen wir zu unchristlicher Zeit unseren Tagesablauf beginnen, sind jedenfalls Legion. Eigentlich mag ich das sogar: die Ausnahmesituation, die besondere Stimmung des frühen Morgens, das In-den-Sonnenaufgang-Fahren um 7.00 Uhr. Dann das Treffen mit Silvia – irgendwo auf einem P+R-Platz, auf einer Autobahnraststätte oder einem anderen geeigneten Ort. Umladen des Equipments und gemeinsame Weiterfahrt in einem unserer Fahrzeuge. Vor allem im Sommer bei schönem Wetter ist der frühe Aufbruch oft ein tolles Erlebnis. Um so glücklicher bin ich, dass der Winter jetzt nun endlich vorbei zu sein scheint und die frühmorgendlichen Abenteuer immer öfter vom gleißenden Licht des Sonnenaufgangs eingeleitet werden.

Wer sich für diesen Beruf entscheidet und diesen Zweig der Fotografie für attraktiv hält, der sollte wissen, was auf ihn zukommt. Natürlich fangen wir auch manchmal um 9.00 Uhr irgendwo an. Ist aber doch eher selten…. 🙂

Places and productions (3): Segeln und Fotografieren

Momentan lerne ich gerade für die theoretische Prüfung meines ersten Segelscheins – am 13.4. muss ich unbedingt bestehen, sonst verfällt die genau vor einem Jahr bereits abgelegte praktische Prüfung. Also pauke ich gerade, warum der scheinbare Wind raumt, wenn man am Wind segelt und eine Böe einfällt. Und was das Verkehrsschild „Roter Balken – weißer Balken – roter Balken“ wohl bedeutet….

Da traf es sich sehr gut, dass wir neulich bei Bavaria fotografieren durften, einem der größten Hersteller für Motor- und Segelyachten. Das Unternehmen liegt witzigerweise mitten im südlichen Binnenland (Giebelstadt in Bayern, nicht weit von Würzburg), nichtmal einen größeren See gibt es dort. Es war ein Erlebnis, zu sehen, wie hochseetaugliche Yachten gefertigt und ausgestattet werden, sehr motivierend für meine derzeitigen Ambitionen als Freizeitkapitän! Anbei ein paar Making-of-Bilder:

Bootsbauer (Bavaria Yachtbauer GmbH)

Hart arbeitender Industriefotograf on location.

Bootsbauer (Bavaria Yachtbauer GmbH)

Hier werden Schicht um Schicht die Rümpfe der Yachten aufgebaut

Bootsbauer (Bavaria Yachtbauer GmbH)

Vier Experten, 1 Fotograf und 1 Azubi….

Alle Fotos: Silvia Kröger-Steinbach

Nach der Ausstellung ist vor der Ausstellung

Die letzten Spuren verschwinden: unsere dritte Ausstellung in der IHK Köln, die unter dem Motto „Abenteuer Ausbildung“ stand, ist nun endgültig passé:

Ahrens+Steinbach+Ausstellung

Aus „Abenteuer Ausbildung“ wird „teuer – ung“. Wer deutet das für uns? 🙂

 

Aber wie sagte Frau Dr. Nicole Grünewald bei der Eröffung unserer Ausstellung so schön: „Beim zweiten Mal ist etwas in Köln schon Tradition, beim dritten Mal dann Brauchtum“. Ahrens+Steinbach Projekte dürfen also wiederkommen! Wir freuen uns schon heute darauf.

Die Jugend von heute…

…ist einfach super. Unsere Schülerpraktikantin Melina im Einsatz:

Ob rauhe Umgebung, unchristliche Anfangszeit oder ungewohnte Locations: Unsere Praktikantin Melina ist dabei, motiviert, interessiert und sehr aufmerksam. Die Zusammenhänge von Licht, Zeit, Blende und Empfindlichkeit hat sie an einem Tag begriffen. Vielleicht müssen wir uns warm anziehen, wenn sie in fünf oder zehn Jahren den Fotografenmarkt erobert? Jedenfalls: willkommen im Team und in der Fotografie!

Places and production (2): Unterwegs im Vogtland

Vogtland: Wie interessant das ist – im Grenzgebiet der Freistaaten Bayern, Sachsen und Thüringen und der tschechischen Region um  liegt das Vogtland. Seit Jahrhunderten ist diese Gegend berühmt für ihren Musikinstrumentenbau: Hier werden Holzblas-, Blechblas-, Handzug-, Steich- und viele andere Arten von Instrumenten gefertigt und weltweit exportiert. Bis heute wird dieses Handwerk emsig betrieben und natürlich auch ausgebildet.

Unsere Operationsbasis für drei Nächte: der Alpenhof

Unsere Operationsbasis für drei Nächte: der Alpenhof

Im Alpenhof fanden wir für drei Nächte gute Unterkunft, leckeres Essen und warme Betten. Tagsüber waren wir dann in den führenden Unternehmen der Region unterwegs, um verschiedene Berufsbilder im Instrumentenbau zu fotografieren – ein spannender Einblick in handwerkliche Traditionen eines außergewöhnlichen Wirtschaftszweiges.

Und ein paar making ofs:

Mission Arbeitswelten

Wir schreiben den 4. Februar 2013 galaktischer Zeitrechnung. 7.00 Uhr früh. Erster Stop zur Ergänzung der Coffeinvorräte. Das Fotografenteam Ahrens+Steinbach ist wieder einmal unterwegs in ruheloser Mission auf der Suche nach neuen Arbeitswelten. Weder Asteroidengürtel noch vierdimensionale Nebelstörfelder können sie aufhalten. Das dreifach gestählte und vollverzinkte Fotografenmobil bringt sie treu und ausdauernd zu den entlegendsten Zielen und den exotischsten Shootingplätzen. Das Ziel heute: ein High-Tech Konzern, den niemand kennt, aber dessen Produkte man täglich in den Händen hält. Ahrens+Steinbach auf der Suche nach neuen erregenden Arbeitswelten.

Ahrens+Steinbach auf der Suche nach neuen aufregenden Arbeitswelten.