Aktivitäten des Fotografenteams Silvia Steinbach und Christian Ahrens

Produktionsstart ins neue Jahr

Nach der wunderbar ruhigen Weihnachtspause sind wir nun wieder unterwegs und mittendrin in unseren Produktionen.
Bildschirmfoto 2013-01-11 um 22.05.58 Die erste Arbeitswoche offerierte gleich einen bunten Strauß von Locations und Aufgaben. Am Montag fotografierten wir im Kölner Luxushotel Pullmann zwei Berufsbilder für unser anstehende Ausstellung in der IHK Köln. Am Dienstag waren wir dann in einer vollkommen anderen Welt unterwegs und portraitierten die erste weibliche Großgeräteführerin im Braunkohletagebau bei RWE: trotz diesigen und nebligen Wetters ein tolles Erlebnis mit faszinierenden visuellen Eindrücken. Am Mittwoch waren wir bei Rico-Design in Braken. Hier dreht sich alles um Textildesign und Kreativbedarf. Wieder ein Berufsbild für unser großes DIHK-Projekt, das wir in Zusammenarbeit mit unserer Repräsentanz fotogloria in hamburg durchführen.

Und Am Donnerstag durften wir mal wieder in der ICE-Fertigung bei Siemens ausgiebig nach spannenden Locations suchen, wie immer ein beeindruckendes Erlebnis. Der heutige Freitag war dann bestimmt von Galvanisierungstechnik und Oberflächenbeschichtung bei einem führenden Mittelständler der Branche, bei der Weidmüller Interface GmbH in Detmold.

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Ein strammes Programm mit vielen Erlebnissen, tollen Unternehmen, großartigen Mitarbeitern und faszinierenden Eindrücken. Gibt es eine größere Freude als mit Profis zu arbeiten? Vielen Dank an alle Mitwirkende, Ihr ward einfach phantastisch!

Die nächste Woche wird nicht weniger aufregend: Am Montag starten wir in Wiesbaden und arbeiten uns dann Tag für Tag bis nach München vor, bis wir Donnerstag Abend Richtung Hannover hochfahren und dort unsere Arbeitswoche bei der Faurecia Autositze GmbH beschließen werden. An den Tagen davor die Branchen und Unternehmen: Henkell Sektkellnerei, die Schädlingsbekämpfungs-AG APC, die Staatliche Berufsfachschule für Flechtwerkgestaltung und eine Wachsfabrik in Deggendorf. Hinreißend!

Industriefotograf - Industriefotografie - Köln

Unterwegs im Norden: Haferflocken und Flügel!

Im Rahmen unseres großen DIHK-Projektes, bei dem wir weit über 100 Berufsbilder für den DIHK Berlin umsetzen, haben wir bei unserem zweiten „Hamburg-Block“ unter anderem bei den Welt-Unternehmen Kölln (Haferflocken) und Steinway & Sons (Flügel und Klaviere der Extraklasse) fotografiert.

Was beide Unternehmen gemeinsam haben: eine tolle Atmosphäre, eine spannende Unternehmenskultur, interessante Locations, motivierte Azubis und Ausbilder. Vielen Dank für die offene Aufnahme und die tollen Einblicke in die Arbeitswelt im hohen Norden!

Die Steinway-Bilder sind in der IHK-Lehrstellenbörse bereits online.

Ein tolles Team bei Steinway & Sons und ein erlebnisreicher Tag!

Die Macht der Bilder

Gibt es für Fotografen etwas Schöneres als Kunden zu haben, die die Bilder auch zu schätzen wissen, die man für sie unter Aufbietung aller Kräfte, Konzentration und Kreativität gestaltet hat? Ich glaube, nein. Es ist immer toll, wenn die Ergebnisse unserer Arbeit umfangreich, großzügig und vielfältig eingesetzt werden: sei es im Internet, in Druckmedien oder auch in Form großflächiger Präsentationen im Unternehmen selbst.

Ahrens+Steinbach Projekte sind die Werksfotografen der INEOS Köln GmbH, dem Chemiegiganten im Kölner Norden. Für den Tag der Offenen Tür 2011 haben wir eine Serie von Arbeitnehmerportraits fotografiert – Menschen an ihrem Arbeitsplatz und damit am Ort ihrer beruflichen Identität. INEOS hat diese Bilder in Großformaten von ca. 2 Meter Breite an diesem Tag öffentlich präsentiert. Aber auch nach dem gut besuchten Tag der Offenen Tür entfalten die Bilder ihre Wirkung firmenintern: in Laboren, Fluren und Werkstätten wurden die hochwertigen Prints an prominenter Stelle aufgehängt und zeigen, wie vielseitig und interessant die Arbeitswelten beim drittgrößten industriellen Arbeitgeber in Köln sind. Und nicht nur auf uns Fotografen wirkt diese Präsentation, auch unternehmensintern ergeben sich zahlreiche positive Effekte im Bereich Mitarbeiterbindung, Stolz auf den Arbeitgeber und auf die eigene Arbeit.

Anbei einige Beispiele:

Kleine Abenteuer und die Sicherheit

Als Fotografen mit dem Schwerpunkt Arbeitswelt und Unternehmensfotografie sind wir viel in technischen Anlagen, Fabrikhallen und Werkstätten unterwegs. Diese Welt ist in ihrer Vielfalt spannend, interessant, visuell oft sehr aufregend – und alles in allem ein Feld, in dem man mit nie versiegender Neugierde und Freude unterwegs sein kann.

Besondere Würze verleihen die „kleinen Abenteuer“ zwischendurch. Um die aufregendere Perspektive zu bekommen oder unerwünschte Elemente aus dem Bild zu verbannen, ist es oft nötig, auf Kräne zu klettern, in Rohre zu kriechen, in Auffangbehälter hinabzusteigen oder ähnliches mehr. Das erfordert körperliche Fitness und taktiles Geschick, zumal wir ja auch noch eine schwere Kamera und leistungsfähiges Blitzlicht mit uns führen wollen.

Die Verantwortlichen vor Ort sind fast immer bereit, solche Extravaganzen mitzumachen und beschaffen entsprechendes Gerät oder Zugänge. Allerdings nur, wenn sie auch das Zutrauen haben, dass die Fotografen ihre Mission unfallfrei überstehen. Sich an Sicherheitsbestimmungen zu halten, ist gerade in der Industrie essentiell. Daher tragen wir immer unaufgefordert Sicherheitsschuhe und Helme, wenn eine entsprechende Tragepflicht besteht. In unseren Fototaschen liegen auch Gehörschutz und Sicherheitshandschuhe bereit, je nachdem, wo wir uns bewegen. Und für Arbeiten in der chemischen Industrie verfügen wir  über Arbeitsanzüge aus schwer entflammbaren Stoffen. Beim Arbeiten in der Höhe sichern wir uns mit einem professionellen Gurtsystem.

Ein paar Geschichten

Fotograf nutzt einen Gabelstapler, um aus der Vogelperspektive fotografieren zu können

Wenn keine Leiter zur Hand ist...

Wenn keine Leiter zur Hand ist, man aber unbedingt aus der Höhe fotografieren möchte, muss man sich etwas einfallen lassen. Hier ging es um das Fotografieren montierter Teile, die so groß waren, dass man sie nicht vor einen geeigneten Hintergrund platzieren konnte. Daher entschied ich mich, sie aus der Vogelperspektive zu fotografieren, um einen klareren Bildaufbau zu bekommen.

Also hat der Gabelstapelfahrer mich mit großem Vergnügen auf eine Palette geparkt, diese mit dem Stapler verschraubt und mich dann in die Höhe gehoben. Als Sicherung genügte hier ein Hüftgurt und eine kurze Leine mit Karabinerhaken. Positiver Nebeneffekt: ich konnte aus der Höhe auch noch ein interessantes Foto der Montagehalle machen, das ich vorher nicht hatte.

Klettern – Höhe – Tiefe

Im Klärwerk eines großen Getränkewerkes fotografierten wir das Berufsbild der Fachkraft für Abwassertechnik. Natürlich wollten wir auch die Arbeiten in einem der Klärbassins fotografieren, in diesem Fall in dem sogenannten Havariebecken, das eigens für Notfälle bereitgehalten wird und daher glücklicherweise auch meist leer ist.

Spaß an Klettereien

Einziger Zugang ist über eine Stahlleiter möglich. Im Bild sieht man die Kollegin Silvia Steinbach, wie sie nach erfolgreichem Einsatz wieder oben ankommt. Das breite Grinsen zeigt: es macht ihr Spaß. Auf solche Gelegenheiten freuen wir uns immer, es ist die Mischung aus Sport, Erlebnis und Aussicht auf besonders gute Fotos, die uns hier antreibt. Und am Ende des Tages hat man was zu erzählen….

Thema Sicherheit: bei solchen Verhältnissen ist ein professioneller Abseilgurt unerlässlich. Wir besitzen jeder einen eigenen, aber in der Regel kann man auch auf Gurte der Unternehmen zurückgreifen. Rechts sieht man die Sicherheitsleine, die in einer mitlaufenden Mechanik an der Leiter eingehakt ist. Diese Teile gleiten theoretisch immer sauber mit, in der Praxis muss man aber immer mal wieder leicht an ihnen ruckeln, damit man nicht hängen bleibt. Arbeitet man mit so einem System, kann man sichergehen, dass einem nichts passiert.

Sprosse für Sprosse. Wenn die Anlage sehr hoch oder sehr tief ist, geht das ganz schön in Arme und Beine.

Schlimmstenfalls stürzt man ein oder zwei Meter und wird dann vom Seil gehalten, das idealerweise noch ein Modul enthält, das den Ruck abmildert. Wenn man Pech hat, sind ein paar Quetschungen natürlich drin. In all den Jahren ist das aber noch nie passiert, und so soll es auch bleiben.

Heiß

Man kann auf vieles vorbereitet sein, aber nicht auf alles. Bei einem Job in einer Stahlgießerei ging es heiß her, aber die passenden Schutzanzüge besaßen wir natürlich nicht. Selbstverständlich konnte uns der Kunde aushelfen, und wir steckten dann beim Abguss in silbrig glänzenden Hitzeanzügen, die ein bißchen nach Raumfahrt aussahen und uns vor den Hitzewellen des glühenden Stahls zuverlässig schützten. Verhindern, dass man darunter in Schweiß gebadet war, konnten Sie allerdings nicht.

Den kurzen, intensiven und heftigen Moment, als sich das glühende Stahl in die Form ergoss, werde ich immer in besonderer Erinnerung behalten! – es war ein Erlebnis, und einmal mehr erfüllte mich die Hochachtung vor den Menschen in den Unternehmen, die solche Kräfte beherrschen und für sich nutzbar machen können.

Diese „kleinen Abenteuer“ sind einfach die Würze in unserem Beruf; wir sind immer froh, wenn es heiß oder kalt, nass, hoch oder tief wird: Abenteuer, die man mit Augenmaß und dem notwendigen Sicherheitsempfinden meistert – immer im Dienst des ganz besonderen Fotos!

 

Fotostrecke mit 6 Doppelseiten in GEO Wissen!

Wir freuen uns derzeit ganz besonders über einen schönen Erfolg unserer fotografischen Arbeit: Die Redaktion von GEO Wissen hat in ihrem aktuellen Heft „Was kommt nach der Schule“ eine Bildstrecke veröffentlicht, die ausschließlich mit unseren Fotos bestückt wurde. Der mehrseitige Artikel „Alles andere als 2. Wahl“ befasst sich mit der betrieblichen Ausbildung und zeigt ein buntes Potpurri von spannenden Berufsbildern, die wir überall in Deutschland fotografiert haben.

Die Veröffentlichung ist für uns auch eine schöne Bestätigung unserer fotografischen Leidenschaft: emotional wirksame Fotos aus der Welt der Arbeit werden von Redaktionen, Unternehmen und Agenturen immer häufiger benötigt, z.B. für Projekte in den Bereichen Personal Marketing, Mitarbeitergewinnung, Employer Branding oder Nachwuchswerbung.

Unser DIHK-Projekt im Branchennachrichtendienst RED BOX

RED BOX Meldung vom 16.3.2012

Hier geht es zur kompletten Meldung.

Einen Tank zusammenfalten wie eine Cola-Büchse…

Abbrucharbeiten in Frankfurt Kelsterbach. Derzeit unser Lieblingsplatz zum Fotografieren!

…das können die Spezialisten des Abbruchunternehmens Richard Liesegang GmbH & Co. KG aus dem FF. Ahrens+Steinbach Projekte hat die wunderbare Aufgabe, die Fortschritte auf dem Gelände des ehemaligen Ticona-Werkes in Frankfurt Kelsterbach zu fotografieren. Im Februar war es wieder soweit: bei eisigen Temperaturen erlebten wir bei strahlendem Sonnenschein, wie ein 5000 Tonnen-Tank binnen weniger Stunde „zusammengefaltet“ und eine Rohrbrücke kontrolliert zu Boden gebracht wurde.

Die DIHK-Lehrstellenbörse mit Fotos von Ahrens+Steinbach ist online!

Brandaktuell: pünktlich ist die erste nationale IHK-Lehrstellenbörse online gegangen. Hier können junge Leute nach Ausbildungsplätzen suchen und sich über Berufe informieren. Viele der Berufe sind mit Bildern von Ahrens+Steinbach illustriert, bisher ungefähr ein Sechstel aller IHK Berufe. Im Laufe des Jahres werden es noch wesentlich mehr werden, den ca. 81 Shootings mit IHK-Berufsbildern warten in diesem Jahr noch auf uns!

Veröffentlichung in ZEIT WISSEN 2-3/2012

Wir freuen uns sehr, dass ein von Ahrens+Steinbach Projekte fotografiertes Motiv in der aktuellen Ausgabe von ZEIT WISSEN veröffentlicht wurde. Das Motiv zeigt einen Feinmechaniker in einer Luftkammer des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR Köln). Das Bild entstand im Rahmen unserer Produktion für die Ausstellung „Abenteuer Ausbildung“ in der IHK Köln.
Das Bild wird ebenfalls in der zukünftigen nationalen Lehrstellenbörse des DIHK für den Beruf des Feinmechanikers werben.

Feinmechaniker in einer Anlage des DLR Köln. Foto: Ahrens+Steinbach Projekte, Fotografin: Silvia Steinbach

Industriefotograf - Industriefotografie - Köln

Teamverstärkung

Seit dem 1. Februar ist aus unserem Fotografen-Duo ein Trio geworden. Wir heißen Aliki Monika Panousi, unsere Auszubildende, ganz herzlich im Team willkommen und freuen uns auf eine spannende, kreative und ambitionierte gemeinsame Zeit!

Das Bild entstand anlässlich unseres shootings bei dm in Bonn. Das Trio rechts: Silvia Kröger-Steinbach, Christian Ahrens und Monika Panousi